Gutachten, Beweissicherung und Sachverständigentätigkeit
Wenn es strittig wird oder bewiesen werden muss
Wenn Zustände später bestritten werden, zählt, was vorher gemessen und dokumentiert wurde. Wir nehmen auf, was ist, ordnen es fachlich ein und halten es so fest, dass es auch Dritte nachvollziehen können.
Unverbindlich · Angebot vorab
- Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure
- Messtechnik bis in den Millimeterbereich
- Dokumentation, die überprüfbar bleibt
Worum geht es bei Ihnen?
Vier Anlässe, mit denen Auftraggeber zu uns kommen.
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Der Nachbar bestreitet die Grenze
Zaun, Hecke oder Garage stehen angeblich falsch. Bevor daraus ein Rechtsstreit wird, hilft eine fachliche Einordnung dessen, was Kataster und Örtlichkeit wirklich hergeben.
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Nebenan wird gebaut, und danach ist ein Riss da
War der vorher schon? Ohne Aufnahme vor Baubeginn lässt sich das nicht mehr klären. Mit Aufnahme schon.
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Gericht oder Behörde braucht eine Bewertung
Zu Grenzen, Flächen, Höhen oder Bauwerken wird eine fachliche Stellungnahme gebraucht, die einer Prüfung standhält.
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Ein Ort muss maßgenau aufgenommen werden
Tatort oder Unfallstelle: Die Situation muss vollständig und maßhaltig erfasst werden, bevor sie geräumt wird.
Grenzstreitigkeiten
Was die Unterlagen hergeben und was vor Ort steht
Bei Streit um den Grenzverlauf liegen meist zwei Wahrheiten nebeneinander: die Unterlagen des Liegenschaftskatasters und das, was seit Jahrzehnten vor Ort steht. Wir werten die Unterlagen aus, messen die Örtlichkeit und zeigen, wo und wie weit beides auseinandergeht.
Verbindlich festgelegt wird eine Grenze nur durch eine Grenzfeststellung, ein hoheitliches Verfahren unter Mitwirkung der Beteiligten. Häufig klärt sich die Sache aber schon mit der sachlichen Darstellung, ohne weiteres Verfahren.
- Auswertung der Katasterunterlagen und Messung vor Ort
- Darstellung der Abweichung mit Maßen, nicht mit Einschätzungen
- Klare Auskunft, was ein Gutachten leisten kann und was die Grenzfeststellung braucht
Sie haben Streit über den Grenzverlauf?
Einschätzung anfragen
Beweissicherung
Erst dokumentieren, dann bauen
Erschütterungen, Grundwasserabsenkung, tiefe Baugruben: Bauarbeiten wirken über das Baugrundstück hinaus. Wird danach ein Schaden behauptet, entscheidet die Frage, wie es vorher aussah, und die lässt sich ohne Aufnahme nicht mehr beantworten.
Wir nehmen den Zustand vor Baubeginn auf: Gebäude und Anlagen in Lage und Höhe, sichtbare Schäden mit Fotos und Maßen. Während der Arbeiten lassen sich Bewegungen mit wiederholten Messungen verfolgen, nach Abschluss wird der Vergleich gezogen.
- Aufnahme vor Baubeginn, mit Fotos, Maßen und Höhen
- Setzungs- und Neigungsmessungen während der Bauzeit
- Vergleich nach Abschluss, mit nachvollziehbaren Zahlen
- Auch für Nachbargebäude, nicht nur für das eigene Vorhaben
Bei Ihnen wird gebaut, und Sie wollen den Zustand sichern?
Beweissicherung anfragen
Wenn es amtlich oder gerichtlich wird
Zwei Bereiche, in denen unsere Messungen als Beweismittel gebraucht werden.
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Sachverständigentätigkeit
Fachliche Stellungnahmen zu Grenzen, Flächen, Höhen und Bauwerken für Gerichte, Behörden, Versicherungen und Beteiligte. Als Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure sind wir Träger eines öffentlichen Amtes; unsere Feststellungen sind entsprechend dokumentiert und überprüfbar.
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Tatort- und Unfallaufnahme
Kriminaltechnische Aufnahme und Analyse von Tatorten und Unfallstellen: Die Situation wird maßhaltig und vollständig erfasst, bevor sie verändert wird. Aus den Daten lassen sich später Abstände, Sichtbeziehungen und Abläufe rekonstruieren.
So arbeiten wir in strittigen Fällen
Nachvollziehbar von der ersten Messung an.
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Sachverhalt klären
Worum geht es, wer ist beteiligt, welche Frage soll beantwortet werden? Danach richtet sich, was gemessen und dokumentiert wird.
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Unterlagen auswerten
Katasterunterlagen, Baupläne, frühere Vermessungen und vorhandene Aufnahmen. Was schon dokumentiert ist, wird nicht neu erfunden.
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Aufnehmen vor Ort
Messung mit dem passenden Verfahren, Fotos mit Maßstab, Protokoll. Jeder Schritt mit Angabe der erreichten Genauigkeit.
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Einordnen und übergeben
Sie erhalten die Dokumentation mit der fachlichen Einordnung, in einer Form, die auch Dritte prüfen können.
Kosten
Was kostet ein Gutachten?
Gutachten, Beweissicherung und Sachverständigentätigkeit sind freiberufliche Leistungen, meist nach Aufwand. Sie bekommen vorab ein Angebot mit dem Rahmen, der sich aus der Fragestellung ergibt.
Ein Hinweis aus Erfahrung: Eine Beweissicherung vor Baubeginn kostet einen Bruchteil dessen, was ein späterer Streit über die Ursache eines Schadens kostet. Das gilt besonders dort, wo eng an vorhandener Bebauung gebaut wird.
Gut zu wissen
- Angebot vor Beginn, Einschätzung vorab kostenlos
- Kosten richten sich nach der Fragestellung, nicht nach dem Streitwert
- Amtliche Vermessungen im selben Fall nach VermKostVO M-V
Häufige Fragen
Grenzen und Gutachten
Der Nachbar bestreitet die Grenze. Reicht ein Gutachten?
Das kommt darauf an, was Sie erreichen wollen. Verbindlich festgelegt wird eine Grenze nur durch eine Grenzfeststellung, ein hoheitliches Verfahren unter Mitwirkung der Beteiligten.
Ein Gutachten ordnet dagegen ein: Was sagen die Unterlagen des Liegenschaftskatasters, was steht wirklich vor Ort, wie ist die Abweichung zu bewerten? Oft klärt sich der Streit damit, ohne dass es weitergeht.
Was bekomme ich am Ende eines Gutachtens?
Eine nachvollziehbare Dokumentation: Messwerte mit Angabe des Verfahrens und der erreichten Genauigkeit, Fotos, Pläne und die Einordnung dazu. Wichtig ist, dass jeder Schritt später überprüfbar bleibt, auch von Dritten.
Beweissicherung
Was versteht man unter Beweissicherung?
Bei der Beweissicherung wird der Zustand eines Gebäudes, Bauwerks oder Objekts zu einem bestimmten Zeitpunkt präzise und nachvollziehbar dokumentiert. Das geschieht typischerweise vor Beginn von Bauarbeiten, um später eindeutig feststellen zu können, ob Schäden bereits vorhanden waren oder erst im Zuge der Maßnahme entstanden sind.
Wann ist eine Beweissicherung sinnvoll?
Eine Beweissicherung empfiehlt sich vor allem bei Bauvorhaben in unmittelbarer Nähe bestehender Gebäude, etwa bei Abbrucharbeiten, Tiefbau, Rammarbeiten oder Baugruben. Auch bei Brücken, Bauwerken in Setzungsgebieten oder vor Umbaumaßnahmen kann eine Zustandsdokumentation spätere Streitigkeiten vermeiden.
Wichtig ist der Zeitpunkt: vor Beginn der Arbeiten, nicht danach. Nur was vorher dokumentiert ist, lässt sich später zuordnen. Sinnvoll ist eine zweite Aufnahme nach Abschluss der Arbeiten, damit sich beide Zustände vergleichen lassen.
Wie führen Sie eine Beweissicherung durch?
Wir erfassen das Objekt mit moderner 3D-Messtechnik, insbesondere mit 3D-Laserscannern, die Oberflächen berührungslos und mit Genauigkeiten im Millimeterbereich aufnehmen. Über eine integrierte HDR-Kamera werden die Scans in Echtfarben dargestellt, sodass neben der Geometrie auch der optische Zustand dokumentiert ist.
Welche Vorteile bietet 3D-Laserscanning gegenüber einer reinen Fotodokumentation?
Fotos zeigen nur einzelne Ausschnitte, ein 3D-Scan erfasst dagegen das gesamte Objekt lückenlos und maßstabsgetreu. Spätere Veränderungen wie Verformungen, Setzungen oder Neigungen lassen sich so durch einen Vergleich mit einer Folgemessung messbar nachweisen.
Können Veränderungen auch während der Bauphase überwacht werden?
Ja. Durch wiederholte Messungen im Rahmen einer Bauwerksüberwachung (Monitoring) lassen sich Bewegungen und Deformationen im Zeitverlauf erfassen und dokumentieren, zum Beispiel bei Brücken oder Gebäuden in Setzungsgebieten.
Passende Leistungen
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Grenzen klären und Grundstück teilen
Die Grenzfeststellung legt den Verlauf amtlich fest, unter Mitwirkung der Beteiligten.
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Bestandsaufmaß und 3D-Laserscanning
Vollständige Aufnahme eines Zustands, auch als Grundlage für Beweissicherung.
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Industrievermessung
Soll-Ist-Vergleiche und Überwachung von Verformungen im Hundertstelmillimeterbereich.
Etwas soll beweisbar festgehalten werden?
Beschreiben Sie den Sachverhalt. Wir sagen Ihnen, was sich messen lässt und was eine Dokumentation leisten kann.